Vibrator - Vibrierendes Spielzeug für Frauen

Vibrator mit Hase Der Vibrator ist, zusammen mit dem Dildo, das meistgenutzte Sexspielzeug für Frauen. Er ist einem Dildo sehr ähnlich, aber er besitzt eine Vibrationsfunktion - daher auch sein Name. Dabei sind sich die beiden Love Toys in Farbe, Material und Design sehr ähnlich. Nur gibt es kaum Vibratoren aus Glas, Holz oder Metall, sondern eher aus Naturlatex oder Silikon. Dabei kann der Vibrator alleine oder natürlich auch beim Paarspiel oder gar in der Gruppe eingesetzt werden. Wir geben Tips zur Verwendung und dem Kauf. Viel Spaß!

Inhaltsverzeichnis

01. Was ist ein Vibrator?
02. Seit wann gibt es Vibratoren?
03. Wie funktioniert das?
04. Was für Modelle und Typen gibt es?
05. Wie benutze ich einen Vibrator?
06. Wie finde ich den richtigen?
07. Wo kann man gute Vibratoren kaufen?

01. Was ist ein Vibrator?


Das Video gibt einen humorvollen Einblick in die Möglichkeiten, die hinter einem Vibrator stecken. In diesem speziellen Fall wäre es wahrscheinlich sinnvoll gewesen, die Tür abzuschließen oder andere Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem Lustspender ungestört zu sein. Aber mehr sei an dieser Stelle nicht verraten...

02. Seit wann gibt es Vibratoren?

Vibratoren gibt es schon sehr lange. Ursprünglich waren es medizinische Geräte, die die«« behandeln sollten. Im 19. und 20. Jahrhundert ging man davon aus, dass Frauen an einer Erkrankung der Gebärmutter leiden konnten, die eine Hysterie auslöste. Zur Behandlung der Hysterikerinnen empfahl man die unverheirateten zu verheiraten und wandte bei den verheirateten eine manuelle Massage des Genitalbereichs an, die die Frauen zu einem hysterischen Paroxysmus bringen und somit beruhigen sollte. Ein hysterischer Paroxysmus ist ein Orgasmus. Er sollte die Frauen beruhigen, ihre Wangen rosig färben und ihre Zufriedenheit steigern. In Kurbädern wurden später Hydrotherapien angeboten, die die unter Hysterie leidenden Frauen mittels eines Wasserstrahls zum Orgasmus bringen sollten. Der erste Vibrator, der "Manipulator", wurde 1869 in den USA erfunden und sollte dieses medizinische Problem lösen. Der Manipulator war dampfbetrieben und stand in den Arztpraxen. Er sollte die Arbeit der Ärzte vereinfachen und sie vor schmerzenden Händen und Handgelenken schützen.

1883 erfand Joseph Mortimer Granville den "Percuteur", einen elektromechanischen Vibrator, der eigentlich für die Massage von Männern gedacht war. Das war das erste tragbare Modell, das auch für Frauen angewendet wurde.

1900 bei der Weltausstellung in Paris gab es bereits viele verschiedene Modelle, die jedoch alle als medizinische Geräte oder gar als Haushaltsgeräte verkauft wurden. Man konnte einige davon in die heimische Steckdose stecken und so wurden sie in diversen Frauenzeitschriften als Mittel zur Hygiene oder Pflege verkauft. Man sollte mit ihnen gleichsam die Haut pflegen und Verspannungen lösen können. In den 1920er Jahren wurden diese pseudo- medizinischen Geräte erstmals auch in Pornofilmen als Sextoy gebraucht und der medizinische Hintergrund verschwand.

03. Wie funktioniert das?

Die Vibrationen und Verwindungen eines Vibrators werden durch einen oder mehrere Elektromotoren erzeugt. Dafür sind Unwuchtelemente an der Motorachse befestigt, die bei eingeschaltetem Motor Electril Drill Vibrator "unrund" laufen und dadurch zu Vibrationseffekten führen. Die Motoren benötigen natürlich Strom, der entweder durch Batterien oder Akkus geliefert wird. In modernen Geräten, und vor allem den wasserdichten, sind Akkus fest verbaut und werden teilweise sogar induktiv, also berührungslos, geladen.

Ein Vibrator verfügt zur Bedienung üblicherweise über Tasten oder Drehschalter und -regler. Die Mehrheit der Vibratoren hat einen stufenlosen Regler zum Einstellen der Vibrationsintensität. Es gibt sogar Modelle, die mit einer Fernbedienung oder gar per Handy via Bluetooth ferngesteuert werden können. Neben der Vibration gibt es auch Modelle mit rotierenden Kugeln oder welche, die pulsieren. Das Vibrieren oder Pulsieren soll die Nervenenden stimulieren und die Muskeln entspannen und so zu einem besonders explosiven Orgasmus führen.

04. Was für Modelle und Typen gibt es?

Die Bandbreite der Vibratoren ist sehr groß. Es gibt diverse Modelle in unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen. Der Facettenreichtum reicht von natürlichen Nachbildungen des Penis, über abnormale Größen und Formen hin zu völlig abstrakten Kunstwerken (der "delight" von fun factory bekam den "red dot design award 2008"). Generell werden bei Vibratoren ähnliche Materialien wie bei Dildos genutzt. Am Häufigsten gibt es daher welche aus Naturlatex oder speziellem Silikon. Man kann die Vibratoren grob in vier Kategorien unterteilen.

  • 01 - Stabvibratoren

    Klassischer Stabvibrator Der ursprüngliche Vibrator ist dem Massagestab sehr ähnlich und ist stabförmig und hat einen Massageaufsatz. Am Bekanntesten ist der "Magic Wand" von Hitachi. Neuere Vibratoren sehen aber mehr wie Dildos aus, sind also mehr oder weniger an die Form des Penis angelehnt. Die Meisten Stabvibratoren (außer dem Massagestab) sind neben der klitoralen Stimulation auch für die vaginale Einführung gedacht ist. Dabei gibt es verschiedene Modelle, die beispielsweise den G-Punkt massieren oder für die Nutzung unter Wasser geeignet sind. Stabvibratoren können bei der Masturbation, als auch beim Sex mit dem Partner genutzt werden.

  • 02 - Doppeltes Vergnügen

    Doppelvibrator Vibratoren mit zwei oder mehr Enden sind besonders für die doppelte Penetration oder Erregung gedacht. Dabei kann entweder die Klitoris oder der Analbereich extra stimuliert werden. Das zweite Ende ist normalerweise kürzer und dünner, bei vielen Modellen, die besonders Frauen ansprechen sollen, sind sie mit kleinen Tieren, wie Hasen oder Delfinen verziert. Ein solcher Hasen- Vibrator wurde durch die Serie "Sex and the City" berühmt, in der Charlotte sich in diesen verliebt.

  • 03 - Unsichtbare Vibratoren

    Vibrator-Ei Unsichtbare Vibratoren heißen auf Grund ihrer Größe oder ihres Aussehens so. Es gibt beispielweise Vibro-Eier, die oval und recht klein sind, sodass sie vollständig eingeführt werden können. Diese gibt es dann meist mit einer Fernbedienung. Andere unsichtbare Vibratoren verdanken ihrem Aussehen diesen Namen. Sie sehen aus wie Alltagsgegenstände wie zum Beispiel ein Lippenstift oder Handy. Dadurch sollen sie in einer Handtasche unauffällig sein. Normalerweise haben solche kleinen nur eine Vibrationsstufe bzw. -stärke, dienen daher für etwas Spaß nebenbei oder um die Vorfreude auf den Sex zu schüren. Vorteil dieser Vibratoren ist, dass sie meist völlig geschlossen sind und ein Infektionsrisiko durch Verschmutzung so minimieren.

  • 04 - Ferngesteuert

    Vibrator mit Fernsteuerung Eine Vielzahl der Vibratoren ist mittlerweile fernsteuerbar. Besonders kleine, unsichtbare Vibratoren sollen so beiden Partner Freude bereiten. Der Mann kann so beispielsweise die Vibrationsstufe wählen, während die Frau genießt. Solche Fernsteuerungen sind besonders für Fernbeziehungen geeignet, in denen regelmäßige Treffen schwierig sind. Außerdem kann so der Mann die Lust der Frau bei einem gemeinsamen Essen oder Date schüren, auch in der Öffentlichkeit. Viele der ferngesteuerten Vibratoren lassen sich einfach per Handy steuern, oder sogar als lustvollen Wecker nutzen (z.B. Little Rooster). Oftmals ist die Vibrationsfunktion in anderes Sexspielzeug eingebaut, wie in Buttplugs, Penisringe oder Butterfly- Vibratoren, die auf den Venushügel aufgelegt werden. Eine besondere Variante der ferngesteuerten Vibratoren sind die smarten Vibratoren. Sie kombinieren erotische Hörspiele, Musik oder Videos mit den unterschiedlichen Vibrationsstufen, sodass diese Geschichten leibhaftig erlebt werden können. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Vibrator von Vibease (Link zu Amorelie).

Alle Vibratoren können unterschiedliche Kombinationen der oben genannten Kategorien aufweisen oder durch Extras erweitert werden. Das heißt es gibt fast alle Varianten auch für den G-Spot, die anale oder klitorale Stimulation oder als waterproof. Dabei sollte man darauf achten, ob ein Vibrator wasserdicht oder wasserabweisend ist. Wasserabweisende Vibratoren können in der Dusche benutzt werden, wasserdichte auch in der Badewanne.

05. Wie benutze ich einen Vibrator?

Man kann einen Vibrator entweder bei der Selbstbefriedigung oder beim gemeinsamen Sexspiel benutzen. Eine reizvolle Variante bei der Selbstbefriedigung sind "smarte" Vibratoren, die vom Partner ferngesteuert für die eine oder andere Überraschung sorgen können. Beim gemeinsamen Liebesspiel kann man einen Vibrator als Sexspielzeug für Sie oder Ihn benutzen. Dabei sind die Vibrationen zur Stimulation auch der Brustwarzen oder Hoden geeignet. Natürlich kann auch der eher klassische Massagestab zuerst für eine sinnliche und danach für eine erotische Massage genutzt werden.

Generell gilt, dass eine Vielzahl der verfügbaren Vibratoren für die Erregung von Frauen entwickelt wurden (wie beispielsweise die Butterflys). Für Männer gibt es ebenfalls speziell entwickelte Sexspielzeuge; dazu haben wir einen Masturbator Ratgeber geschrieben.

Zurück zu den Vibratoren: Wie bei Dildos auch, gilt die Regel, dass man einen Vibrator idealerweise mit einem Kondom nutzen und regelmäßig mit lauwarmen Wasser und einem Spray säubern sollte. Ob im weltweiten Schnitt die Vibratoren wirklich häufig mit einem Kondom genutzt werden, darf man natürlich bezweifeln, aber so lautet nun einmal die hygienischste Empfehlung. Außerdem sollte man bei der Benutzung von Gleitgel darauf achten, dass es für Dildos und Co. geeignet ist und nicht das Material angreift.

06. Wie finde ich den richtigen?

Den richtigen Vibrator zu finden erfordert etwas Zeit und ein wenig experimentierfreude, da es mittlerweile eine schier unüberschaubare Zahl an verschiedenen Modellen, Typen und sogar Technologien gibt. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, bspw. wie stark die Vibrationsleistung ist. Oder natürlich, aus welchem Material der Vibrator hergestellt wurde. Neben harten Kunststoff-Vibratoren gibt es auch welche aus weichem Gummi, anschmiegsamem oder "flutschigem" Material (wenn feucht), Glas oder auch Metall.

Die Größe ist entscheidend; oder eben nicht. Aber Größe und Form hinsichtlich des gewünschten Anwedungsbereich sollten passend gewählt werden. Wenn man das erste mal einen Vibrator sucht, sollte man sich also ein paar Gedanken machen. Als "Faustregel" kann folgende Formel hilfreich sein: Nicht dicker als der Kreis, den Daumen und kleiner Finger formen. Außerdem ist es ratsam einen zu wählen, der stufenlos regulierbar ist. Je nach Vorlieben kann man einen mit zwei Enden oder einer extra G-Punk-Form auswählen.

Wenn man den Ersten sucht, ist es vielleicht ratsam, zunächst mit einem weichen, biegsamen Material zu starten. Ob die Vibrationsstärke angenehm ist, prüft man an der Nasenspitze (Ja, tatsächlich!). Ist es dort angenehm, ist es höchstwahrscheinlich auch im Intimbereich und hilft bei der Auswahl. Am Preis sollte man nicht unbedingt sparen, da sehr günstige Vibratoren manchmal sehr laut brummen oder klappern, was die Stimmung ruinieren kann. Nach den ersten Versuchen hat man dann ein Gespür für das, was man mag und kann dann anfangen zu variieren.

07. Wo kann man gute Vibratoren kaufen?

Vibratoren kann man in jedem Sexshop kaufen. Das geht bequem über das Internet bspw. im sehr gut sortierten Online-Shop von amorelie.de oder in der Stadt. Der Vorteil bei Online-Shops ist, dass es meist eine größere Auswahl gibt und ein Rückgaberecht. Das heißt, man kann sie ausprobieren (an der Nase!) und zurückschicken, falls einem die Vibrationsstärke nicht gefällt. Dafür kann man sich im Sexshop um die Ecke den Vibrator sofort ansehen.

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