Pheromone • Boten- und Lockstoffe

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Über die Pheromone
Pheromone sind Boten- oder Sexuallockstoffe, die in der Natur sowohl bei Insekten, als auch bei Tieren und den Menschen vorkommen. Die Funktion und Funktionsweise der Pheromone ist teilweise gut erforscht, sicher aber noch nicht für jede Spezies erschöpfend geklärt. Insbesondere ihre Bedeutung beim Menschen, und hier allem voran bei der Partnerwahl, ist Gegenstand von Studienarbeiten. Ungeachtet harter, wissenschaftlicher Fakten gibt es aber unzählige Pheromon-Produkte, bspw. Pheromon-Parfums, so daß jeder selber den Versuch "in freier Wildbahn" wagen kann!

Inhaltsverzeichnis

01. Was sind Pheromone?
02. Welche verschiedenen Pheromone gibt es?
03. Wie nimmt man Pheromone wahr?
04. Wie wirken Pheromone?
05. Wie und wozu nutzt man Pheromone?
06. Was sind Pheromon-Partys?
07. Wo kann man Pheromone kaufen?
08. Kann man Pheromone selber herstellen?

01. Was sind Pheromone?

Pheromone sind biochemische Botenstoffe die zur Informationsübermittlung innerhalb einer Art dienen. Das Wort „Pheromon“ stammt aus dem griechischen und setzt sich aus „tragen“ und „antreiben, erregen“ zusammen. Ein Pheromon ist sozusagen der „Träger der Erregung“.

In der Natur dienen die Signalstoffe zur Informationsweitergabe innerhalb einer Art. Ein Beispiel dafür sind Borkenkäfer. Sie koordinieren mittels solcher ausgestoßener Botenstoffe ihre Artgenossen. So können diese, auf einem Baumstamm ausgestoßen, signalisieren, dass dieser Baum von allen Käfern gemeinsam gefressen werden soll. In diesem Fall dienen Pheromone also als Lockstoff für andere Borkenkäfer. Sie haben aber viele verschiedene Aufgabenfelder.

Bisher sind vor allem die Pheromone von Insekten und kleineren Wirbeltieren erforscht. Demnach beeinflussen die Informationsstoffe zum Beispiel die Jungen von Mäusen beim Säugen. Sie haben dann eine beruhigende Wirkung. Dabei ist es oftmals schwer die Botenstoffe zu erkennen und genauer zu erforschen, da besonders bei den komplexeren Wirbeltieren diese Stoffe von anderen überlagert werden. Daher sind die menschlichen Pheromone bisher ein relativ unerforschtes Gebiet, was übrigens auch für den spannenden Bereich der Sexuallockstoffe gilt!

02. Welche verschiedenen Pheromone gibt es?

Die große Gruppe der Pheromone kann in unterschiedlichste Kategorien unterteilt werden. Die Bekanntesten sorgen für eine Ansammlung von Artgenossen, zum Schutz oder zur Fortpflanzung, oder dienen zur Markierung des eigenen Territoriums. Beispiele dafür sind viele Insekten, die Artgenossen zur Paarung anlocken oder das Reviermarkierungsverhalten von Katzen oder Hunden. In ihrem Urin oder Kinndrüsen befinden sich die Informationsstoffe.

Viele Insektenarten kommunizieren allerdings über den Ausstoß von solchen Botenstoffen. So werden sämtliche nützlichen Informationen auf diese Weise ausgetauscht, wodurch Pheromonen nicht nur ein bestimmter Zweck zugeschrieben werden kann. Beispiel dafür sind Bienen. Neben ihrem bekannten „tanzen“, Botenstoffe im Schweiß kommunizieren sie auch maßgeblich über die Botenstoffe.

Beim Menschen konnten bisher zwei Typen dieser Hormone nachgewiesen werden: Das Androstadienon oder Androstenon bei Männern und das Estratetraenol bei Frauen. Es wurde von Forschen im Schweiß bzw. Urin nachgewiesen. Wie genau die Pheromone beim Menschen wirken, ist nicht bekannt. Aber da fast alle Tiere, vor allem Insekten, Pheromone nutzen, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass auch der Mensch davon Gebrauch macht.

03. Wie nimmt man Pheromone wahr?

Pheromone sind geruchsneutral und wasserunlöslich. Sie können nicht von der Nase allein wahrgenommen werden. Das sogenannte vomeronasale Organ ist seitlich an der Nasenschleimhaut eingebettet und nimmt diese geruchsneutralen Lockstoffe wahr. Da Pheromone auch in Schweiß zu finden sind, wird dieser auch als anziehender Geruch beschrieben. Allerdings findet sich dieser Lockstoff auch in Urin und weiteren Körperflüssigkeiten.

Tiere reagieren stark auf diese Duftstoffe, wie z.B. Hunde beim Revierverhalten. Beim Menschen scheint die Wirkweise weitaus subtiler zu sein. Es wird aber gemeinhin davon ausgegangen, dass diese Lockstoffe die Laune heben und somit eine positive Wirkung auf das Individuum ausüben.

04. Wie wirken Pheromone?

Pheromone werden vom vomeronasalen Organ (Wikipedia) oder auch Jacobson-Organ aufgenommen und die enthaltenen Informationen werden an das Gehirn weitergeleitet. Es gibt keine grundsätzliche Wirkungsweise, da die Botenstoffe sehr unterschiedlich wirken. Sie können anziehend oder auch abschreckend wirken, je nach Art.

Bewiesen sind Pheromone bei Insekten und einigen Wirbeltieren. Bei ihnen ist es aber schwerer die Botenstoffe nachzuweisen, da sie oftmals von anderen Stoffen überlagert werden. Beim Menschen ist es ähnlich.

Es konnte bisher Pheromone im menschlichen Urin und Schweiß nachgewiesen werden. Eine Studie legt nahe, dass sie einen Eindruck über das Geschlecht des Gegenübers vermitteln, ohne dass die restlichen Sinne beteiligt sind. In dieser Studie wurde der Gang von Frauen und Männern mit Punkten dargestellt und einmal mit Zugabe und ohne Zugabe der Botenstoffe gemessen. Dadurch wurden „neutrale“ Gänge Männern bzw. Frauen zugeschrieben, je nach Zugabe des spezifischen Pheromons. Somit kann das vomeronasale Organ einen Einfluss auf die Bewertung des Gegenübers ausüben. So wirken die auch als Sexualpheromone bezeichneten Hormone demnach eher unterschwellig beim Menschen. Sie sollen unbewusst die Männlichkeit des Mannes und Weiblichkeit der Frau bestärken, sodass Mann bzw. Frau attraktiver für das andere Geschlecht wird. Die Idee beruht dabei auf der evolutionsbiologischen These, dass man sich immer den möglichst potentesten Partner zur Fortpflanzung sucht.

05. Wie und wozu nutzt man Pheromone?

Pheromone gibt es meistens in Form von Parfums. Dabei sollen die Botenstoffe unser Gegenüber für uns gewinnen. Pheromone beim Mann sollen ihn männlicher wirken lassen und Frauen weiblicher. So soll die gegenseitige Anziehungskraft gesteigert werden. Es wird auch häufiger ein besonderes Parfum für den Beruf angeboten: Dadurch sollen Verhandlungspartner, Kollegen oder Chefs positiv beeinflusst werden. Das verspricht einen größeren beruflichen Erfolg.

Mann mit Parfum Das Parfum wird nicht auf die Haut, sondern meistens auf die Kleidung oder Papier aufgetragen. Das verlängert die Haltbarkeit des Parfums. Der menschliche Schweiß würde den Lockstoff schneller zerstören. Je nach Hersteller wird auch eine Anwendung auf der Haut empfohlen, die für eine stärkere Ausdunstung und somit Verbreitung sorgen soll. Dann muss das Parfum allerdings alle 8 Stunden aufgefrischt werden.

Es reichen bereits geringe Dosen, da das vomeronasale Organ sehr sensibel auf die unterschwelligen Botenstoffe reagiert. Um eine Überdosierung zu vermeiden, gibt es hauptsächlich Pheromon Parfums mit extra Geruch, sodass man die Menge an Parfum riechen kann. Aber es gibt auch geruchsneutrale Pheromon Parfums, die zu dem persönlichen Parfum getragen werden können. Dabei sollte man sich strikt an die Vorgaben des Herstellers bezüglich der Dosierung halten. Es gibt außerdem hilfreiche Seiten im Internet, die die genaue Dosierung erklären. In der Regel sing aber ein bis zwei Sprühstöße gängige Praxis, sodass es nicht zu einer Überdosierung kommt.

06. Was sind Pheromon-Partys?

Ein neuerer Trend sind sogenannte Pheromon-Partys. Das sind Partys auf denen Singles ihren zukünftigen Partner mit der Nase auswählen sollen. Dazu werden getragene T-Shirts in Plastiktüten verpackt und mit Nummern versehen. Getreu dem Motto „Ich kann dich gut riechen“ kann dann an den T-Shirts gerochen werden und wenn einem der Geruch gefällt, kann man sich mit dem Mann oder der Frau dann unterhalten. Hinter der Idee der T-Shirts steckt der Gedanke an Pheromone, die sich eben auch im Schweiß finden lassen.

07. Wo kann man Pheromone kaufen?

Sexuallockstoff Fluid für Sie Aphrodisiakum Den größten Markt für die hormonellen Signalstoffe findet man im Internet. Im Bereich der Aphrodisiaka bei Amazon findet man unzählige Parfums, Sprays, Tropfen und viele weitere Produkte, die mit Pheromonen angereichert wurden. So unter anderem auch die im Bild zu sehende Solution von Zini, die die Lust der Frau steigern und für noch mehr Spaß im Bett sorgen soll.

Auch andere Online-Händler bieten ihre Pheromon-Waren feil, zu denen das schon mehrfach erwähnte Pheromon Parfum aber auch Pheromon Massagekerzen, Bodypaint Schokolade, Pheromon Fluids, Ambience Sprays und Booster Creams zählen. Die Auswahl ist groß und wir empfehlen nur bei seriösen Händlern zu kaufen, bspw. Amorelie, die in der Kategorie "Stimulierendes" die folgende umfangreiche Ergebnisliste mit vielen Pheromon-Produkten liefern.

Alternativ zu den Pheromon Sprays gibt es auch normale Parfums, denen eine aphrodisierende, also sexualitätssteigernde, Wirkung zugeschrieben wird. Vor allem Parfums mit Moschusduft zählen dazu. Moschus ist Pheromonen sehr ähnlich, da es früher aus den Drüsen des Moschustiers gewonnen wurde. Heute wird es künstlich hergestellt. Es gibt aber auch Parfums mit Sandelholz, das eine ähnliche Wirkung haben soll. Wie Moschus hat Sandelholz einen ähnlichen chemischen Aufbau, wie die meisten Pheromone und soll so erregend und stimulierend wirken.

08. Kann man Pheromone selber herstellen?

Pheromone sind chemische Botenstoffe, die der Körper ständig selbst produziert. Spuren lassen sich im Schweiß und im Urin finden. Es gibt keine Möglichkeit mit Hausmitteln und überschaubarem Aufwand selber künstliche Pheromone herzustellen. Daher sollte man sich bei Bedarf lieber auf die gängigen (Online-)Händler beschränken.

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